Kino

Warum Blade Runner 2049 ein frauenfeindlicher Film ist

Frauen sind in der Fortsetzung des Science-Fiction-Streifens entweder Prostituierte, holographische Hausfrauen oder müssen eines brutalen Todes sterben.

Foto: Screenshot von YouTube aus dem Video "BLADE RUNNER 2049 - Official Trailer" von Warner Bros. Pictures.

Hey Girl. Ryan Gosling hat uns vielleicht einiges über Feminismus beigebracht (OK, eigentlich war das Danielle Henderson mit ihren Memes), aber jetzt spielt er im neuen Blade Runner 1949, ähm, 2049, mit — ein überaus frauenfeindlicher Streifen und der wohl am meisten überbewertete Film des Jahres. Die Tatsache, dass er bisher durchweg positive Bewertungen bekommen hat, sagt uns mehr über den Mangel an Filmkritikerinnen, als über die gelungenen Aspekte des Films, die Folgende sind: Er sieht total abgefahren aus, weil die Kameraführung grandios ist; und K, der von Ryan Gosling gespielt wird, hat einen schönen Mantel an.

Aber auch der erste Blade Runner war nicht wirklich besser — selbst im Jahr 1982 hätte man auf die Vergewaltigungsszene verzichten sollen — aber 2017 würde man von Regisseuren ganz klar mehr erwarten als das, was Denis Villeneuve uns hier liefert. Trotz eines riesigen Budgets und einer erstklassigen Besetzung hat er sich dafür entschieden, weiterhin einen flachen, gefühllosen, sinnlosen und schrecklich sexistischen Film zu drehen. [ weiter ]

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