Filmförderung

Gefördert wird, wer etwas wagt

Mehr Drehbücher, kühnere Ideen, Offenheit der Formen: Die Zürcher Filmstiftung modernisiert die Förderung.

Der interaktive Spielfilm «Late Shift», der bei der Filmstiftung wegen dramaturgischer Mängel durchfiel, hätte aufgrund seiner technischen Erfindungen mehr Chancen auf Förderung.

Die Zürcher Filmstiftung will ab 2018 ­innovative Film- und Neue-Medien-Projekte unkomplizierter fördern. Dazu wird neu mindestens einmal pro Jahr der Wettbewerb «Fast Track» ausgeschrieben. Bewerben können sich «Kreativteams» mit einem Maximalbudget von 400'000 Franken. Die Auflage: Es darf kein klassischer Spiel- oder Dokumentarfilm sein. Davon abgesehen ist so ziemlich alles erlaubt, einfach kühn soll es sein. Eine internationale Jury aus ein bis drei Personen bewertet speditiv, ob die Projekte entweder einen «technisch innovativen Charakter» oder einen «besonderen künstlerischen Anspruch» ­haben. Empfiehlt die Jury ein Projekt, muss man 20 Prozent des Budgets vorschiessen, etwa via Crowdfunding. Die Filmstiftung garantiert dann den Rest. [ weiter ]

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