Schweizer Festivals

Eine Stimme für Toleranz

SOLOTHURNER FILMTAGE - Am Donnerstag beginnt die traditionelle Werkschau des Schweizer Films. Nominiert für den Prix de Soleure ist auch «Mario», der neue Spielfilm von Marcel Gisler, der keine Angst hat vor grossen Gefühlen.

Regisseur Marcel Gisler, sein neuer Film erzählt die Liebesgeschichte zweier Fussballer. | Bild: Christian Beutler/Keystone (Zürich, 26. November 2013)

Drei Jahre sind vergangen seit Marcel Gisler mit «Electroboy», der Lebens- und Familiengeschichte des Webpioniers, Models und Partyveranstalters Florian Burkhardt, Furore machte. Für diesen Dokumentarfilm – den ersten und bisher einzigen in seiner langen Filmografie – erhielt der 1960 in Altstätten geborene Regisseur 2015 den Schweizer Filmpreis. Nur ein Jahr davor hatte Marcel Gisler mit dem Spielfilm «Rosie» grosse Erfolge gefeiert, jenem im St. Galler Rheintal spielenden Drama um eine eigenwillige alte Dame und ihren sich in einer Lebenskrise befindlichen homosexuellen Sohn. Der Film hatte 2013 die Solothurner Filmtage eröffnet und avancierte danach auch in den Kinos zu einem Publikumsliebling. Und jetzt feiert an den Solothurner Filmtagen bereits wieder ein Spielfilm von Marcel Gisler seine Weltpremiere, ist als einer von neun Titeln für den Prix de Soleure nominiert: «Mario». Die Hauptrolle in diesem Schwulen-Liebesdrama aus dem Fussballermilieu spielt Max Hubacher, der 24-jährige Berner Schauspieler, der, seit er zu Beginn dieses Jahrzehnts als «Verdingbub» reüssierte, zu einem der gefragtesten Schweizer Charakterdarsteller avanciert ist. [ weiter ]

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